Rückblick Vortrag „Depressionen bei Kindern und Jugendlichen“

In dem Vortrag dieser Veranstaltung wurde insgesamt deutlich, dass bereits Kinder Symptome einer Depression zeigen können. Dabei sei nicht zu unterschätzen, wie viele scheinbar alltägliche Faktoren zusammenwirken können, um eine Depression im frühen Kindesalter auszulösen bzw. zu begünstigen.

Frau Brauns betonte, dass eine Depression auch ohne – auf den ersten Blick – erkennbaren Grund auftreten könne. „Die Entwicklung geht dahin“, dass die Erkrankung immer früher beginnt und häufiger auftritt.“ Die Anzeichen für eine Depression unterscheiden sich altersbedingt und seien zum Teil schwer von anderen Krankheitsbildern abzugrenzen. Insbesondere weil sie sich hinter anderen Symptomen und Verhaltensweisen, wie z. B. aggressives Verhalten, Rückzug, körperliche Symptome und Konzentrationsproblemen verstecken können.  Dabei machte Frau Brauns deutlich, dass sich Fachkräfte und Eltern in Bezug auf Diagnosen und Behandlungen jederzeit beim sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Borken, in einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder auch beim Kinderarzt  beraten lassen können. Wichtig hierbei ist: hinschauen, sich zuständig zu fühlen, ansprechen und sich dann mit dem was passiert auseinandersetzen, damit den betroffenen Kinder und Jugendlichen gut geholfen werden kann.

Fachkräfte und eine erste Anlaufstellen für  Eltern, kann die Familien  dabei unterstützen, genau hinzusehen und gemeinsam einen Weg zu finden, mit einer möglichen Erkrankung oder anderen Symptomen umzugehen.