„Was ist gut, was ist richtig für mein Kind?“ Kinder durch die Welt der Medien begleiten

Doch das, was Kinder für einen sinnvollen Umgang mit Medien brauchen, ist sehr viel mehr – Fachleute nennen es „Medienkompetenz“. Dabei geht darum, dass Kinder lernen, die Inhalte einzuordnen und zu verarbeiten, Medienangebote und Werbung kritisch zu beurteilen, Medien botschaften zu hinterfragen und sich nicht von der Anziehungskraft von Medienklischees einfangen zu lassen. „All dies lernen Kinder nicht von allein: Medienerziehung braucht Regeln und Grenzen, Kinder brauchen hierbei die Begleitung der Eltern oder anderer Erwachsener“, erklärte Matthias Wahl. Zum Beispiel wie viel und wie lange es fernsehen oder am Computer spielen darf, welche Sendungen es sehen und welche Spiele (z. B. Fortnite) es spielen darf usw. Doch auch in der Medienerziehung gibt es kein Patentrezept, denn jedes Kind ist anders. Jede Familie muss in Abhängigkeit von allen Beteiligten zu ihren eigenen Regeln finden, die auch immer wieder überprüft und an den Entwicklungsstand der Kinder angepasst werden müssen. Mit zunehmendem Alter kann und sollte das Kind dann immer mehr in die Entscheidungen miteinbezogen werden, zum Beispiel bei der Auswahl von Spielen und Sendungen. So kann es in kleinen Schritten zu einem immer selbstständigeren Umgang mit Medien finden. Ein Tipp zum Schluss: Ein gutes Vorbild ist die beste Medienerziehung!!!